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Klangtherapie

Die Inder sprechen von „Nada – Brahma“, was als „Die Welt ist Klang“ übersetzt werden kann. „Nada“ – der Urton wird als der Anfang aller Dinge bezeichnet. Somit wird in der östlichen Vorstellung davon ausgegangen, dass alles Klang – Schwingung ist und Gott, das Universum und der Mensch daraus entstanden sind. In den vor mehr als 4000 Jahren ältesten heiligen Texten – den Veden -, findet man erste Hinweise und Überlieferungen zu der harmonisierenden Wirkung von Klang auf das seelische und körperliche Wohlbefinden.

Aber nicht nur die indische Kultur beschäftigt sich mit Klang. Weltweit gibt es nur einige wenige Kulturen, die nicht vom Sphärenklang oder Weltenklang erzählen. In asiatischen Ländern werden bis heute Klänge und Klangschalen zu heilenden Zwecken eingesetzt. Das heiligste Mantra „OM“ symbolisiert in indischen und tibetischen Kulturkreisen die Urschwingung des Daseins. Mantren sind geformter Klang.

Diese Bewegungen bzw. Schwingungen können mit speziellen Verfahren durch z.B. Wasser-Klang-Bilder und Schwingungsstrassen sichtbar gemacht werden.

Insbesondere die Urformen – die Ur-Schwingungen der Natur in Ihrer Vollkommenheit beeindrucken den Menschen seit jeher. Auf den unten stehenden Wasser-Klang-Bilder von Alexander Lauterwasser wird die Harmonie der Klangschwingung im Vergleich zu den in der Natur verkommenen Blütenformen anschaulich dargestellt.

Klang-Blume

Klang und seine vielschichtigen Wirkungsweisen

Typische psychologische Kennzeichen
Typische physiologische Kennzeichen
Nachgewiesene Aktivierungen folgender Hirnbereiche
Zellulare Auswirkungen von Klang

Wirkungen des Klanges auf den Körper, den Geist und die Seele

Klang spricht unser Urvertrauen direkt an, er verbindet uns mit unserer Seele und uns selbst – wir kommen in EIN-KLANG. In Einklang sein, bedeutet, in Harmonie mit uns selber zu sein.

Bereits im Mutterleib nehmen wir Klang und Rhythmus wahr, da das Gehör sich als erstes ausbildet und einen direkten Zugang zum Unbewussten hat. Die Herztöne der Mutter, ihr Atem, … gehören zu den ersten akustischen Wahrnehmungen, ebenso Umgebungsgeräusche und Klänge.

Auch aus der Physik ist bekannt, dass alles aus Schwingung besteht – Licht, Farben, Töne, Homöopathie, Schüssler Salze, Bachblüten, die Methode des EFT,… und jede Zelle des menschlichen Körpers. Ist der Mensch in Einklang mit sich und seiner Umwelt, schwingen seine Zellen harmonisch, was sich in Gesundheit und Wohlbefinden ausdrückt. Dahin gegen kann Disharmonie, also ein Ungleichgewicht zwischen Körper, Geist und Seele, zu Anspannung und Krankheit führen. Stress gehört zum alltäglichen Leben und ist nicht grundsätzlich als negativ zu bewerten. Wenn Stress jedoch lange anhält oder chronisch wird, ist Vorsicht geboten.

In der Medizin werden bereits Klangwellen genutzt, um z. B. Nierensteine zu zerstören. Folglich können maßgeschneiderte Frequenzen für heilbare Zwecke nutzbar gemacht werden. Viele bekannte Namen führen Untersuchungen durch und beschäftigen sich mit dem Phänomen, wie Jonathan Goldman, Tom Kenyon, Manfred Clynes, Joachim Ernst Berendt, Dr. Gorgi Lozanov, Dr. Alfred Tomatis,… Und es gibt unzählige faszinierende Geräte, mit deren Hilfe unser Gehirn und der Körper durch Klänge positiv unterstützt und ausgerichtet werden können – ob auf einer Klangliege, über Klangschalenmassagen oder Womb-Sound für früh geborene Babys, Liquid Sound unter Wasser oder mithilfe von so genannten Mind Machines, Audio Stimmulationsprogramme, die Stress reduzieren und das Lernen fördern. Hierzu bieten die Seiten der Sound Healers Association von Jonathan Goldman einen Überblick.

Werden nun harmonische Klangschwingungen im Energiefeld eines Lebewesen erzeugt, können diese zu Wohlbefinden, Entspannung, Ausgeglichenheit, Linderung von Beschwerden und Heilung auf physischer wie psychischer Ebene führen. Klänge und Heiltöne erhöhen und harmonisieren die Schwingung – die Frequenz. Dadurch können sich Blockierungen im Energiesystem lösen und die Energie kann wieder ungehinderter fließen.

Ähnlich wie die Wellen, die entstehen, wenn ein Stein ins Wasser eintaucht, breiten sich auch die Klangschwingungen im Körper aus (der zu fast 80% aus Wasser besteht). Jeder Bereich des Körpers kann so erreicht werden. Dabei gelangen die Schwingungen auf mehreren Wegen in den Körper: Zum einem über das Ohr – wir hören ihn. Hier bewirkt der Klang über das Gehör, dass wir in eine Tiefenentspannung gelangen (dem so genannten Alpha-Zustand). Wir nehmen den Klang aber auch über die Haut (unser größtes Wahrnehmungsorgan) wahr, denn wie ein sanftes Massieren können wir die durch die Schwingung hervorgerufenen, angenehmen Vibrationen auf der Körperoberfläche spüren. – In Zeiten der Transformation brauchen wir Räume der Entspannung, in denen wir uns dem Fluss des Lebens anvertrauen und das Phänomen Flow erleben können. Flow ist ein Zustand von Achtsamkeit und multisensorischem Sinnreichtum.

Vergleichbar mit der Traumzeit der Aborigines sind im Flow alle Kanäle auf Senden und Empfangen geschaltet. Wir finden zur Kraft im Kern unseres Seins und es entsteht die Gewissheit, dass alles möglich ist. Der Mensch befindet sich im Einklang mit seiner Zeit und seinen Fähigkeiten und empfindet Gelassenheit und Glück.

Das Wasser auf unserem Planeten zeigt uns, wie Bewegung im Leben geschieht. Das Sein in unterschiedlichen Formen und Zuständen durchdringend, verbunden mit Himmel und Erde, reinigend, nährend, ewig auf der Reise und endlos. Wenn wir in Resonanz sind mit diesem großen Fließen, können wir wirklich verstehen, was Leben und Transformation für uns bedeuten.

Wasser ist das schwingungssensibelste Element unseres Planeten. Klang setzt Materie in Bewegung. Wasser nimmt Schwingung auf und leitet sie weiter. Wir können Harmonikale, das heißt ordnende Schwingungen an der lichten Oberfläche des Wassers erkennen. – Die unterschiedlichen Qualitäten der Schwingung, wie z. B. die inhaltlich prägende Wirkung von Musik oder einer Gebetsrezitation auf das Wasser, hat Masuru Emoto vergleichbar mit seinen Eiskristall-Bildern veranschaulicht.

Durch Beschallung – wie bei einer Entspannung mit Kristall-Klang-Schalen oder einer Klangmassage mit obertonreichen Instrumenten wie Monochord, Gong, Klangschalen und Obertongesang wirken Musik und Klang über unseren Flüssigkeitskörper auf unsere Zellen wie ein Breitbandtonikum. Die harmonikalen Klänge vermögen Spannungen zu lösen und regen die gesunde Schwingung von Organen und Zellen wieder an. Vitalisierung erfolgt.

In wissenschaftlichen Studien wurde bewiesen, dass sensorische Stimulationen durch Klang neuronale Anregungen bewirken – auch bei Patienten mit demenziellen Erkrankungen.

 

Klang und Wasser

„Wenn der Weise die Welt regiert, so lehrt er nicht jeden einzelnen Menschen oder jedes einzelne Haus, sondern nimmt sich das Wasser als Schlüssel.“ – Laotse

Wasser transportiert seine Botschaft, das ist seine Bestimmung, auch in höchster Verdünnung wie die Homöopathie zeigt. Alles, was mit Wasser in Berührung kommt, hinterlässt eine Spur, die sich langsam wieder verflüchtigt oder erhalten bleibt, je nachdem wie die Umstände der Berührung waren und bewusst die Botschaft artikuliert, kultiviert und dynamisiert wurde. Warum geben wir nicht dem Wasser eine neue frohe Botschaft, eine positive Vision vom Leben auf diesem Planeten mit Klang, Musik, Tanz und allen künstlerischen Mitteln, die uns zur Verfügung stehen?

 

schwingende_wassertropfen_mit_geometrischen_strukturen_von_alexander_lauterwasser

schwingende Wassertropfen mit geometrischen Strukturen von Alexander Lauterwasser